Am Strand von Vũng Tàu

Nur 100 Kilometer entfernt – aber 2 Stunden Fahrt mit Fähre und Motorroller – ist der Strand in Vung Tau. Jetzt war ich endlich auch dort und habe ein 360°-Panorama geschossen. Einfach mit der Maus auf das Bild klicken und bewegen.

Der Blick über den Strand war toll:

img_2009Und das Wasser natürlich auch:

img_2014Auf dem Rückweg fing es leider wieder an zu regnen. Auch bei 28°C besitzen die Regentropfen noch einiges an kinetischer Energie und Impuls, um beim Auftreffen aus 60 km/h deutlich spürbar zu sein. Ich nehme wieder die Fähre über den Nhà Bè Fluss (darin mündet der Saigon-Fluss) für 3000 VND (0,12 €) – jetzt allerdings in der Nacht.img_1995s

Ich habe eine Geschichte für jeden Tag zurück bis zu meiner Ankunft. Stück für Stück fülle ich die Tage auf – bitte etwas Geduld. Zum Teil beginne ich nur mit den Bildern.

Ernährungsumstellung

Dank meiner neuen Ernährungsweise habe ich einige Pfunde verloren. Besonders hilfreich war ein Hinweis von Carlos:

img_1793Mit dieser Diät aus Venezuela habe ich schon 7 Kilo verloren und bin damit auf dem Wert, mit dem ich einst in Hofkoh ankam. Außerdem passt sie hervorragend zu meiner Vitaminallergie. Bis zu den alten Moskauer Werten ist es aber noch ein langer Weg.

Fahrt zur Schule mit der GoPro (Yi Xiaomi)

Neues Spielzeug: eine Actionkamera! Eigentlich für den Klassenausflug an den Strand bzw. zum Tauchen auf Phu Quoc gekauft, kann sie auch für Alltagssituationen eingesetzt werden. Und da es immer mal regnen kann ist es gut, dass sie wasserdicht ist.

Der Arbeitsweg ist nicht bearbeitet, kein Sound unterlegt, nicht beschleunigt, einfach mal ein Video. Bessere folgen im Laufe der Zeit (da ja das ja auch Zeit kostet).

Topcase für das Motorrad

Nach der Atilla habe ich für 2 Tage eine Yamaha Nozza ausprobiert. Leider kann ich auf der Sitzbank nicht wirklich sitzen. Also gab es eine Yamaha Nuovo 4 als Nachfolgemodell. Hier wurde der Hubraum auf 135 cm³ vergrößert. Der Motor ist nun wassergekühlt. Damit ist die Beschleunigung spürbar stärker und dank der großen Räder bügelt man über die vielen Unebenheiten sehr elegant hinweg.

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Ein Topcase haben hier nur sehr wenige. So finde ich meinen Roller natürlich auch viel leichter. Den Aufwand kann man sich natürlich auch sparen und den Transport „Vietnam-style“ durchführen. Zwei Erwachsene und zwei Kinder auf einem Roller sind hier normal. Wie kriege ich den neuen 49″-Fernseher nach Hause? Mit dem Roller:

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Also gut. Und 2000 Hühnereier? Na mit dem Roller!

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Gut. Was ist denn mit dem 5 Meter langem Abflussrohr? Sorry, ich verstehe die Frage nicht. Du hast doch einen Roller:

img_1989Ich mein‘ – ist doch klar, dann „tüddelst du das hier rum und dann ist gut!“ Vor kurzem bei uns nicht anders 🙂

Holzbestellung für die Holzwerkstatt

Nach dem Umzug bei Willy fahre ich noch etwas durch die Stadt. Es ist ja ein Feiertag – der Befreiungstag, oder Nationalfeiertag. Was heißt das für die Geschäfte? Alan sagt: „Business as usual.“ Und er behält Recht. Alle Geschäfte sind weiterhin auf. So sehe ich dann auch endlich einige Holzhändler am Straßenrand. Denn Baumärkte gibt es hier nicht.

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Ich halte bei einem Händler an und frage nach den Preisen und lieferbaren Längen. Naja, wir verstehen uns zwar nicht, aber ich kann ja mit dem Finger auf die jeweiligen Holzleisten weisen. Maße schreiben wir auf, ebenso die Preise. Für Details rufe ich einfach mal eine Kollegin an – und sie ist so nett, an ihrem freien Tag als Übersetzerin zu arbeiten. Für den Start haben wir somit schon mal etwas Holz. Bleibt noch Werkzeug.

Vier Klassen in einer Klasse?

Ich bin jetzt Klassenlehrer der 5. und 6. Klasse. Diese Klassen wiederum sind unterteilt in DaF-Schüler (Deutsch als Fremdsprache) und DaM-Schüler (Deutsch als Muttersprache). Die DaF-Schüler haben einigen Fachunterricht wie Physik und Biologie extra und außerdem viele Stunden DaF-Unterricht. Dafür fallen aber andere Unterrichtsstunden weg. Damit wird der Stundenplan für „unsere Klasse“ – die 5 und 6 sind zusammen – etwas unübersichtlich:

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Für uns Lehrer ist das auch nicht ganz einfach. So habe ich die Deutsch-Schüler der 5 und 6 gleichzeitig im Matheunterricht. Aber die Inhalte sind natürlich andere, je nach Jahrgang. So muss die eine Hälfte in Ruhe arbeiten, während mit der anderen Hälfte ein neues Thema erarbeitet wird. Aber wir werden besser 🙂

überschwemmte Schule

Das folgende Bild zeigt meinen Klassenraum in der Lehrervilla. Dort waren wir von dem Starkregen gestern zum Glück nicht betroffen. Mit den neu bespannten Tafeln sieht er ganz nett aus – wenn auch zu klein für 11 Schüler.

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Am Freitag regnete es 84mm. Davon um 17:00 Uhr 29 Millimeter in einer halben Stunde. Das machte das 75mm-Regenabflussrohr von Haus B nicht ausreichend mit – und es schwappte in den Kunstraum. Mit Eimern und Kannen versuchten die noch anwesenden Lehrer, das Schlimmste zu verhindern. Dennoch standen bis zu 10cm Wasser im Klassenraum.

Erster Schultag

Nach einer Woche Arbeit geht es jetzt auch für die Schüler los. Begrüßung, Einführung, Zuordnung Klassenlehrer und Gruppenfoto der gesamten Schule:

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Ich bin Klassenlehrer für die fünfte und sechste Klasse. Sind aber insgesamt nur 11 Schüler. Anna kommt erst in zwei Wochen:

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Und Loudon aus Australien ist der einzige Junge. Da hilft es wohl auch nicht, dass seine Schwester in der Klasse ist. Die beiden müssen wie auch drei Weitere erst noch einen Intensivkurs in Deutsch belegen, um die Sprache überhaupt sprechen zu lernen. Somit spricht nur die halbe Klasse einigermaßen deutsch. Aber wir sind gut gelaunt!